Mit den IgEL-Leistungen haben Sie die Möglichkeit, ihrem individuellen Bedürfnis nach vorsorgenden Gesundheitsleistungen zu entsprechen.

Vorsorge – IgEL-Leistungen

Osteoporosecheck

Knochendichtemessung zur Früherkennung von Osteoporose

Die Osteodensitometrie (quantiative CT, QCT) ist ein Spezialverfahren der Computertomographie und dient der Bestimmung der Knochendichte (Mineralsalzgehalt) im Rahmen der Osteoporosediagnostik und -therapie. Die Untersuchung lässt sich schnell durchführen und ist nur mit geringer Strahlenbelastung verbunden. Ein Kontrastmittel wird nicht benötigt. Die Messung des Mineralsalzgehalts erfolgt an den ersten drei Lendenwirbelkörpern. Eine spezielle Software errechnet dann den mittleren Mineralsalzgehalt und stellt diese im Vergleich zu altersbezogenen Referenzwerten graphisch dar.

Wann ist eine Knochendichtemessung sinnvoll?

Insbesondere bei Frauen in den Wechseljahren nimmt die Knochendichte rapide ab. Damit steigt die Gefahr von Knochenbrüchen, Wirbelsäulenverkrümmungen und Schmerzen stark an. Die Durchführung einer Osteodensitometrie empfiehlt sich deshalb bei Frauen um 50 bei Vorliegen von zumindest einem Risikofaktor und bei Frauen über 65 auch ohne Risikofaktoren.

Mit Hilfe einer Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) können Sie ohne großen Aufwand Ihr persönliches Risiko ermitteln, an einer Osteoporose zu erkranken und gegebenenfalls bei niedrigen Werten vieles tun, um das Risiko der Erkrankung zu minimieren.

Risikofaktoren sind z.B.

  • erbliche Belastung
  • Rauchen
  • Untergewicht
  • Langzeitmedikation mit Kortison
Lungenkrebsvorsorge

Lungenkrebsvorsorge

Lungenscreening zum möglichst sicheren Ausschluss eines Lungentumors

Wenn Sie den möglichst sicheren Ausschluss eines Lungentumors wünschen, sollten Sie ein Lungenscreening mit Niedrig-Dosis-CT des Thorax durchführen lassen. Damit lässt sich auch ein kleiner Lungenkrebs in allen Abschnitten der Lunge deutlich besser entdecken als mit den konventionellen Röntgenaufnahmen des Thorax.

Die Methode ist sehr strahlungsarm, da die Lunge nur wenige Röntgenstrahlen absorbiert.

Beim Raucher-Screening wird während einer Atemanhaltephase von ca. 12 bis 15 Sekunden ein hochwertiger lückenloser CT-Datensatz des gesamten Thorax in dünnen 1-Millimeter-Schichten aufgenommen. Damit ist die eigentliche Untersuchung schon beendet. Eventuell erfolgt die zusätzliche Gabe eines intravenösen Kontrastmittels.

Schlaganfallprophylaxe

Schlaganfallprophylaxe

MRT des Kopfes ohne Bestrahlung zur Verminderung des Schlaganfallrisikos

Zur Schlaganfall-Proyphylaxe führen wir ein MRT des Kopfes mit Darstellung der im Kopf befindlichen Schlagadern (MR-Angiographie) durch. In derselben Sitzung können wir auch die das Hirn versorgenden Halsarterien vom Aortenbogen bis in den Kopf hinein überlagerungsfrei in höchster Qualität darstellen. Dazu wird ein MRT-Kontrastmittel schonend in eine periphere Armvene injiziert, was Sie nicht mehr belastet als eine Blutabnahme. Mit diesem Check-up lassen sich ohne Anwendung von Röntgenstrahlen die für die Versorgung des Kopfes wichtigen Schlagadern auf Einengungen in Folge von Arteriosklerose und Gefäßverkalkungen (Schlaganfallrisiko) sehr gut beurteilen.

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MRT-Prostata (multiparametrisch)

MRT-Prostata (multiparametrisch)

Was ist eine MRT-Prostata Untersuchung?

Ab dem 45. Lebensjahr werden beim Mann zur Krebsvorsorge empfohlen:

  • digitale rektale Untersuchung (DRU) der Prostata,
  • die Bestimmung des Tumormarkers PSA im Blut,
  • ggf. ergänzend eine transrektale Ultraschalluntersuchung der Prostata.

Die multiparametrische MRT hat sich in den letzten Jahren als viertes ergänzendes Diagnoseverfahren entwickelt und hat eine Nachweisempfindlichkeit von bis zu 85%.

MRT-Untersuchungen der Prostata liegen in ihrer Genauigkeit bei der Entdeckung von bösartigen Veränderungen deutlich über den Ergebnissen einer konventionellen, ungezielten Prostatabiopsie, aber auch über denen des Ultraschalls (Wefer A.E. et al. J Urol 2000 (Aug); 164 (2) 400-4) und der Ultraschall-Elastographie, inbesondere wenn sie von erfahrenen Befundern ausgewertet wird.

Allerdings kann (ebensowenig wie ein unauffälliger Tastbefund, Ultraschallbefund, normwertiges PSA) eine unauffällige Darstellung der Prostata in der MRT keine Garantie für das Nichtvorhandensein eines Prostata-Carcinoms sein. Hier muss letztlich im Gespräch mit dem Urologen entschieden werden, ob eine Prostatabiopsie zur weiteren Klärung notwendig ist.

Leitliniengemäß empfohlen wird diese Untersuchung bei weiterbestehendem Verdacht auf ein Prostata-Carcinom, wenn zunächst eine ultraschall-gestützte Prostatabiopsie durch den Urologen negativ war und eine erneute Biopsie geplant wird.

Wann wird die MRT der Prostata angewendet?

Die Magnetresonanztomographie kann bei folgenden Indikationen durchgeführt werden:

  • Als eine ergänzende Früherkennungsuntersuchung
  • Bei Erhöhung des PSA-Wertes vor geplanter Stanzbiopsie der Prostata
  • Bei PSA-Wert-Erhöhung nach negativer Biopsie
  • Nach positiver Stanzbiopsie, falls eine lokalisierte Therapie geplant ist
  • Als Verlaufskontrolle bei konservativer Therapie, sog. Active surveillance bzw. watchfull waiting
  • Zur lokalen Stadieneinteilung oder auch  bei Rezidiv-Verdacht nach Primärbehandlung

Bei Prostata-Carcinomen ist die frühe Erkennung des Tumors von entscheidender Wichtigkeit (bevor er gestreut hat).

Wie wird die MRT-Prostata Untersuchung durchgeführt?

Die Untersuchung dauert ca. 30 Minuten.

Der Patient liegt in der MRT-Röhre auf dem Rücken und ist normal bekleidet. Bei manchen Fragestellungen wird dem Patienten ein MR-Kontrastmittel (kein jodhaltiges!) intravenös injiziert und eine spezielle Spule von außen auf den Unterbauch und das Becken gelegt.

Die Auswertung wird von zwei ärztlichen erfahrenen Befundern durchgeführt und auf Wunsch ein Biopsieschema für die Prostata-Biopsie angefertigt und mit dem urologischen Kollegen besprochen.

Was sind die Vorteile der MRT-Prostata Untersuchung bei uns?

  • Die Untersuchung wird an einem modernen 3 Tesla MRT durchgeführt. Die hohe Feldstärke des Magneten ermöglicht den Verzicht auf das Einbringen einer speziellen Spule in den Enddarm, um eine hohe Bildqualität zu erzielen. Diese wird bei uns durch eine von außen auf das Becken gelegte Spule sichergestellt.
  • Alle Untersuchungen werden von zwei erfahrenen Radiologen unabhängig voneinander beurteilt.
  • Frau Dr. Wefer ist seit über 15 Jahren sehr erfahren in der Auswertung von Prostata-MRT`s  (erlernt von und bei Prof. Dr. Hedi Hricak an der UCSF, San Francisco) und ist  Mitglied der Sektion Urogenitale Radiologie der DRG.
  • Wir führen die Untersuchung nach den ESUR-Leitlinien (Europäische Gesellschaft für Urologische Radiologie) durch und befunden nach einem für die multiparametrische MRT entwickelten strukturierten Befundungsschema (PI-RADS). Diese Vorgehensweise ermöglicht gegebenenfalls eine gezielte Biopsie eines tumorverdächtigen Areales, während die routinemäßig durchgeführten Stanzbiopsien zwar repräsentative Bezirke der Prostata abbilden, diese aber letztendlich ungezielt abdecken.

Nachfolgend finden Sie einen Download-Link zu unseren FAQs zur Abrechnung der mpMRT der Prostata:

FAQ_Abrechnung_mpMRT

Arteriosklerose-Check-Up

Arteriosklerose-Check-Up

MR-Angiographie zur frühzeitigen Erkennung eventueller Arterosklerose- Anzeichen

Für den Arteriosklerose-Check-up können wir eine MR-Angiographie der Becken-Bein-Arterien und/oder der Nierenarterien durchführen und so an diesen wichtigen Gefäßarealen frühzeitig noch nicht symptomatische Einengungen durch Kalkablagerungen oder andere arteriosklerotische Veränderungen nachweisen.

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Ganzkörper-MRT

Diagnose-Sicherheit ohne Röntgenstrahlen: Ganzkörper-MRT

Glänzende Bildqualität ohne belastende Bestrahlung zur frühzeitigen Erkennung von Problemen in Gehirn, Knochen und inneren Organen

Dank des technischen Fortschritts kann die Medizin heute ohne operative Eingriffe und belastende Röntgenstrahlen das Innere des menschlichen Körpers untersuchen. Ein schonendes Ganzkörper-MRT macht es möglich.

Mit Ausnahme der Herzkranzgefäße bildet das Verfahren gefährliche Engstellen in allen Gefäßen des Körpers präzise ab. Tumoröse und entzündliche Veränderungen in Gehirn, Knochen und inneren Organen lassen sich damit aufspüren.

Ein weiterer Vorteil: Die MRT ist deutlich zuverlässiger als eine Ultraschalluntersuchung, deren Bildqualität und Aussagekraft oft durch störende Knochen oder Lufteinschlüsse beeinträchtigt wird.

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