Vitrine mit historischen Geräten

1950 gründete Walter Kuhn das erste private Röntgeninstitut in Oldenburg zunächst in der Kaiser- und Bahnhofstraße und ab 1956 dann nach Umzug schlussendlich in der Gottorpstraße 2.

Bis dahin hatte sich die Röntgenologie seit ihrer Entdeckung als wichtige Methode in der Medizin etabliert, dennoch hat Walter Kuhn Pionierarbeit geleistet. Zur Zeit der Praxisgründung verfügten nur drei Krankenhäuser der Stadt Oldenburg (Pius-Hospital, Evangelisches Krankenhaus und Peter-Friedrich-Ludwig-Hospital) sowie einzelne Arztpraxen über Röntgengeräte.

Ein alter Zeitungsausschnitt
Erstes Röntgengerät

Wenige Patienten kamen so mit den diagnostischen Möglichkeiten der Röntgenologie in Berührung. Walter Kuhn gehörte somit zu den Ärzten, die seinerzeit das Röntgenverfahren in Oldenburg zur breiten Anwendung in der Alltagsdiagnostik brachten.

1972 wurde das Institut durch Fritz und Michaela Kuhn, Sohn und Schwiegertochter von Walter Kuhn erweitert. Einige Jahre später trat der langjährige Partner Hans-Joachim Steen mit in die Praxis ein. Gemeinsam wurden sehr früh weitere bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Mammographie und nuklearmedizinische Verfahren etabliert.

Das Jahr 1983 war ein erneuter Meilenstein in der Institutsgeschichte, als der damals 5. Kernspintomograph deutschlandweit und einer der ersten Kernspintomographen im norddeutschen Raum in der Gottorpstraße in Betrieb genommen wurde.

Bis heute hat sich das Institut, das seit 2007 nunmehr in 3. Generation durch Walter Kuhns Enkel Stefan zusammen mit seinem Kollegen Kai Behrends geleitet wird, kontiunierlich technisch und methodisch weiterentwickelt.

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