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Vorsorge Prostata

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Vorsorge | Prostata

Krebsvorsorge in unserer Praxis

Ab dem 45. Lebensjahr werden beim Mann zur Krebsvorsorge empfohlen: digitale rektale Untersuchung (DRU) der Prostata, die Bestimmung des Tumormarkers PSA im Blut, ggf. ergänzend eine transrektale Ultraschalluntersuchung der Prostata. Die multiparametrische MRT hat sich in den letzten Jahren als viertes ergänzendes Diagnoseverfahren entwickelt und hat eine Nachweisempfindlichkeit von bis zu 85%. Allerdings kann (ebensowenig wie ein unauffälliger Tastbefund, Ultraschallbefund, normwertiges PSA) eine unauffällige Darstellung der Prostata in der MRT keine Garantie für das Nichtvorhandensein eines Prostata-Carcinoms sein. Hier muss letztlich im Gespräch mit dem Urologen entschieden werden, ob eine Prostatabiopsie zur weiteren Klärung notwendig ist.

Leitliniengemäß empfohlen wird diese Untersuchung bei weiterbestehendem Verdacht auf ein Prostata-Carcinom, wenn zunächst eine ultraschall-gestützte Prostatabiopsie durch den Urologen negativ war und eine erneute Biopsie geplant wird.

Q2 Zertifizierung MRT Prostata

Frau Dr. Wefer erhielt die Q2 Zertifizierung MRT Prostata der Deutschen Gesellschaft für Radiologie im Juli. Sie ist schon seit Jahren Mitglied der AG Uroradiologie. Aktuell haben bundesweit nur wenige Radiologen diese Q2 Zertifizierung. Mehr Informationen unter: https://www.ag-uro.drg.de/de-DE/234/start/

Allgemeine Informationen

Für die Individuellen Gesundheitsleistungen berechnen wir den 1-fachen Abrechnungssatz der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Die Preise der jeweiligen Leistungen teilen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch mit. Rufen Sie uns an unter 0441 / 77 911 77 und fragen Sie nach unseren Vorsorge-Leistungen. Wir freuen uns auf Sie!

Vorteile der Vorsorge-Untersuchung mit Magnetresonanztomographie

Ganz genaue Bilder

MRT-Untersuchungen der Prostata liegen in ihrer Genauigkeit bei der Entdeckung von bösartigen Veränderungen deutlich über den Ergebnissen einer konventionellen, ungezielten Prostatabiopsie, aber auch über denen des Ultraschalls (Wefer A.E. et al. J Urol 2000 (Aug); 164 (2) 400-4) und der Ultraschall-Elastographie, inbesondere wenn sie von erfahrenen Befundern ausgewertet wird.

Experten-Beurteilung

Alle Untersuchungen werden von zwei erfahrenen Radiologen unabhängig voneinander beurteilt. Frau Dr. Wefer ist seit über 15 Jahren sehr erfahren in der Auswertung von Prostata-MRT`s (erlernt von und bei Prof. Dr. Hedi Hricak an der UCSF, San Francisco) und ist Mitglied der Sektion Urogenitale Radiologie der DRG. Frau Dr. Wefer hat 2019 die Spezial-Zertifizierung Q2 (Expertenstatus) für multiparametrisches MRT der Prostata erhalten.

Schonende Untersuchung

Auf einfache Art und Weise in das Körperinnere schauen – das ist möglich mit der Magnetresonanztomographie, auch MRT oder Kernspin genannt. Dieses hochpräzise, digitale Untersuchungsverfahren arbeitet mit Radiowellen und einem Magnetfeld, ohne jegliche Strahlenbelastung.

Modernste Technik mit leistungsfähigen Scannern

Die Untersuchung wird an einem modernen 3 Tesla MRT durchgeführt. Die hohe Feldstärke des Magneten ermöglicht den Verzicht auf das Einbringen einer speziellen Spule in den Enddarm, um eine hohe Bildqualität zu erzielen. Diese wird bei uns durch eine von außen auf das Becken gelegte Spule sichergestellt.

Ablauf der Prostata-Vorsorge-Untersuchung

Wann wird eine Vorsorge-Untersuchung empfohlen?

Ab dem 45. Lebensjahr werden beim Mann zur Krebsvorsorge empfohlen: digitale rektale Untersuchung (DRU) der Prostata, die Bestimmung des Tumormarkers PSA im Blut, ggf. ergänzend eine transrektale Ultraschalluntersuchung der Prostata. Leitliniengemäß empfohlen wird diese Untersuchung bei weiterbestehendem Verdacht auf ein Prostata-Carcinom, wenn zunächst eine ultraschall-gestützte Prostatabiopsie durch den Urologen negativ war und eine erneute Biopsie geplant wird.

Wann kommt die MRT zum Einsatz?

Die Magnetresonanztomographie kann bei folgenden Indikationen durchgeführt werden: Als eine ergänzende Früherkennungsuntersuchung, bei Erhöhung des PSA-Wertes vor geplanter Stanzbiopsie der Prostata, bei PSA-Wert-Erhöhung nach negativer Biopsie, nach positiver Stanzbiopsie, falls eine lokalisierte Therapie geplant ist, als Verlaufskontrolle bei konservativer Therapie, sog. Active surveillance bzw. watchfull waiting, zur lokalen Stadieneinteilung oder auch bei Rezidiv-Verdacht nach Primärbehandlung, bei Prostata-Karzinomen ist die frühe Erkennung des Tumors von entscheidender Wichtigkeit (bevor er gestreut hat).

Klaustrophobie, Kontrastmittel und metallische Gegenstände

Je nachdem welche Information der Arzt benötigt, muss vor der Untersuchung eventuell Kontrastmittel intravenös gespritzt werden. Dadurch können bestimmte Strukturen in Ihrem Körper besser dargestellt werden. Dieses wird Ihnen von einer/m speziell ausgebildeten MTRA verabreicht. Es ist in der Regel nebenwirkungsfrei.

Die Untersuchung dauert etwa 20 Minuten. Während der Untersuchung wird der Patient auf einer Liege in die Öffnung des Magneten gefahren. Bei vielen Messungen ist eine »Feet-First-Lagerung« (mit den Füßen zuerst) möglich, die für Patienten die unter Klaustrophobie leiden, weniger belastend ist. Während der Untersuchung entstehen durch den Magneten ungewohnte, aber harmlose Geräusche. Das Gerät ist mit einer Gegensprechanlage ausgestattet, so dass während der gesamten Untersuchung eine Kommunikation möglich ist. Für die Messung sind häufig Spulen notwendig, die dem Patienten auf die zu untersuchenden Körperbereiche gelegt werden. Diese sind leicht und komfortabel.

Wichtig: Alle Metalle müssen vor der Untersuchung abgelegt werden. Wenn Sie Metall im Körper haben oder eine Herzuntersuchung durchgeführt wurde, weisen Sie den Arzt bei dem Untersuchungstermin darauf hin. Herzschrittmacher-Patienten können grundsätzlich nicht mit der Magnetresonanztomographie untersucht werden. Damit keine Beschädigung durch das Magnetfeld entsteht, sollten Magnetbänder, Speicherkarten (z.B. Scheckkarten) und Handys vor der Untersuchung abgelegt werden.

Ergebnisse der MRT-Untersuchung

Der Radiologe analysiert die Aufnahmen und führt mit Ihnen ein Abschlussgespräch über die Ergebnisse. Außerdem erhält der zuweisende Haus- oder Facharzt einen Befundbericht.

Sie haben noch Fragen?

Häufig gestellte Fragen aller Art, die im Zusammenhang mit unserer Praxis oder mit der Radiologie im Allgemeinen stehen haben wir unseren FAQ zusammengefasst. Sollten Sie darüber hinaus etwas nicht verstehen oder sonst irgendwelche Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich Rede und Antwort.