Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein Verfahren, um auf einfache Weise ins Körperinnere zu sehen.

Informationen für Patienten

Patientin in MR-Scanner

Ein MR-Scanner verwendet keine Röntgenstrahlen, sondern ein Magnetfeld und Radiowellen, um außergewöhnlich klare Bilder des Kopfes, der Wirbelsäule und anderer Teile des Körpers zu erzeugen.

Ein MR-Scanner besteht aus einem starken Magneten mit einem Hochfrequenzsystem – ähnlich einem Radiosender und -empfänger. Diese Instrumente nehmen die notwendigen Informationen aus ihrem Körper auf.

So entstehen Aufnahmen des Weichteilgewebes, anhand derer gesundes Gewebe von krankem Gewebe unterschieden werden kann.

Je nachdem welche Information der Arzt benötigt, muss vor der MR-Untersuchung (MR-Scan) eventuell Kontrastmittel intravenös gespritzt werden, um bestimmte Strukturen in Ihrem Körper besser darstellen zu können. Dieses wird Ihnen von einer/m speziell ausgebildeten MTRA verabreicht.

Patient in MR-Scanner

Wie Sie die Ergebnisse von einer Kernspintomographie erfahren

Der Radiologe sieht sich die Ergebnisse Ihrer Untersuchung an und gibt seinen Befund an Ihren Arzt weiter. Dann bespricht Ihr Arzt die Ergebnisse mit Ihnen und erklärt Ihnen, was diese in Bezug auf Ihre Gesundheit bedeuten.

Weitere Informationen zur Kernspintomographie

MRT von Gehirn und Nerven

Aufnahme eines Hirntumors
Aufnahme eines Hirntumors

Auf Grund der guten Darstellung von Gehirn und Nerven hat sich die MRT zum wichtigsten Untersuchungsverfahren für diese Körperbereiche etabliert.

Die anatomischen Strukturen werden exakt dargestellt, krankhafte Veränderungen wie Entzündungen, Narben, Raumforderungen, Gefäßerweiterungen und Engstellen oder Blutungen lassen sich schnell nachweisen.

Die Untersuchung gibt nicht nur Auskunft über Strukturveränderungen, sondern auch über ihre Ursachen.

So lässt sich etwa ein akuter Hirninfarkt („Schlaganfall“) schon 20 Minuten nach Begin der ersten Symptome nachweisen, Voraussetzung für eine schnelle und erfolgreiche Therapie, die innerhalb der ersten Stunden begonnen werden muss.

Schlaganfall
Schlaganfall

Untersuchung der Gelenke

Aufnahme eines Knies
Aufnahme eines Knies

Die Kernspintomographie ist sehr gut für die Bildgebung der Gelenke geeignet. Es ist möglich, Weichteile wie Muskeln, Sehnen, Bänder, Menisken oder Knorpel exakt und ohne vorausgehende Operation darzustellen. Aber auch der Knochen selbst lässt sich mit der MRT gut beurteilen, um Entzündungen, Raumforderungen sowie Veränderungen des Knochenmarks aufzuspüren.

Es lassen sich praktisch alle Gelenke und Weichteilstrukturen des Körpers darstellen.

Besonders häufig werden bei uns untersucht:

  • Knie
  • Schulter
  • Sprunggelenk
  • Hüftgelenk
  • Handgelenk
  • Kiefergelenk

MRT der Wirbelsäule und der Bandscheiben

Bandscheibenvorfall HWS
Bandscheibenvorfall

Die Kernspintomographie der Wirbelsäule ermöglicht eine exakte mehrdimensionale Darstellung der Bandscheiben, der Nerven sowie des Spinalkanals. So lassen sich Bandscheibenvorfälle, Nervenkompressionen, Raumforderungen und Entzündungen gut nachweisen. Zur Darstellung der Knochenstrukturen und des Knochenmarks ist die MRT ebenso geeignet und kann Frakturen oder Knochenentzündungen sichtbar machen. All diese Informationen sind wichtig, um die Ursachen einer so komplexen Krankheit wie Rückenschmerzen diagnostizieren und zielgerichtet therapieren zu können.

MRT des Bauchraums

Dünndarmdarstellung
Dünndarmdarstellung

Die Kernspintomographie stellt Bauchorgane wie Leber, Milz, Pankreas und Nieren hochauflösend und überlagerungsfrei dar. So lassen sich unklare Raumforderungen oder Entzündungen abgrenzen und beurteilen.

Bei der so genannten MRCP werden die ableitenden Gallenwege und der Bauchspeicheldrüsengang dargestellt. So sind Konkremente (Steine) und Wandveränderungen sowie Engstellen gut nachzuweisen.

Die Untersuchung des Dünndarmes ist eine innovative strahlungsfreie Methode. Eingesetzt wird sie meist, um chronisch entzündliche Darmerkrankungen (wie z.B. Morbus Crohn), aber auch Raumforderungen nachzuweisen. Mit dieser Methode lassen sich die Ausbreitung der Entzündung, Wandverdickungen und Stenosen, aber auch typische Komplikationen wie Abszesse und Fistelbildungen Schicht für Schicht darstellen.

Gegenüber herkömmlichen Verfahren bietet die MRT auch Vorteile bei der Untersuchung der weiblichen und männlichen Beckenorgane wie etwa Gebärmutter, Eierstöcke oder Prostata sowie der Harnblase.

MRT der Gefäße

Gefäßdarstellung
Gefäßdarstellung

Mit der Kernspintomographie lassen sich hochauflösende und überlagerungsfreie Körperarterien an Kopf, Hals, Körperstamm und Extremitäten darstellen. Mit dieser so genannten MR-Angiographie können Gefäßunregelmäßigkeiten, Engstellen und Verschlüsse, aber auch gefährliche Erweiterungen erkannt werden. Anders als bei der konventionellen Angiographie ist dabei keine Punktion der Arterien notwendig. Falls erforderlich wird ein Kontrastmittel über eine Armvene gegeben.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu einer Kernspintomographie (MRT).

Kernspintomographie in
unserer Praxis

Schon 1983 wurde der erste Kernspintomograph in der Gottorpstraße eingesetzt und mehrfach erneuert. Heute kann die Untersuchung durch die Anschaffung von zwei modernen MR-Geräten besonders schnell und mit einer sehr hohen Auflösung durchgeführt werden, um eine genaue und möglichst sichere Diagnose unserer Patienten zu gewährleisten.

Eine geringere Geräuschbelastung sowie ein hoher Patientenkomfort durch eine entsprechend große Öffnung erleichtern die Untersuchung.

Erfahren Sie mehr…

über unsere Ausstattung im Bereich Kernspintomographie.