Kernspintomographische Untersuchungen sind mit den modernen Geräten wesentlich komfortabler geworden, die Untersuchungszeit hat sich deutlich verkürzt.
Es sind Ganzkörperaufnahmen bis zu einer Körpergröße von 205cm möglich, so dass auch bei Aufnahmen großer Körperansichten nur ein Untersuchungsgang notwendig ist. Während der Untersuchung wird der Patient auf einer Liege in die Öffnung des Magneten gefahren.
Bei vielen Messungen ist eine »Feet-First-Lagerung« (mit den Füßen zuerst) möglich, die für Patienten, die unter Klaustrophobie leiden, weniger belastend ist. Während der Untersuchung entstehen durch den Magneten ungewohnte, aber harmlose Geräusche. Das Gerät ist mit einer Gegensprechanlage ausgestattet, so dass während der gesamten Untersuchung eine Kommunikation möglich ist.
Für die Messung sind häufig Spulen notwendig, die dem Patienten auf die zu untersuchenden Körperbereiche gelegt werden.
Die Spulen sind leicht und komfortabel.
Alle Metalle müssen vor der Untersuchung abgelegt werden. Wenn Sie Metall im Körper haben oder eine Herzuntersuchung durchgeführt wurde, weisen Sie den Arzt bei dem Untersuchungstermin darauf hin. Herzschrittmacher-Patienten können grundsätzlich nicht im Kernspintomographen untersucht werden.
Magnetbänder, Speicherkarten (z.B. Scheckkarten), Handys sollten vor der Untersuchung abgelegt werden, damit keine Beschädigung durch das Magnetfeld entsteht.
In der Regel wurden Sie zu uns überwiesen, um sich ein genaues Bild von Ihren Beschwerden zu machen.
Unser gesamtes Untersuchungsspektrum wird ambulant durchgeführt, da für Kernspintomographien und Computertomographien keine speziellen Vorbereitungen getroffen werden müssen. Allerdings sollten Sie für bestimmte Untersuchungen nüchtern kommen. Deshalb sollten Sie sich vorab bei uns informieren, um unnötige Wartezeiten und Termine zu vermeiden.
Zu allen genannten Untersuchungen möglichst Voraufnahmen und frühere Berichte mitbringen. Dadurch kann gezielter untersucht und unnötige Aufnahmen vermieden werden. Bitte bewahren Sie auch die von uns gemachten Aufnahmen für einen späteren Vergleich auf. Wir speichern Ihre Untersuchungsaufnahmen digital.
Es können aus organisatorischen und technischen Gründen Zeitverschiebungen resultieren. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Für einige Untersuchungen ist es notwendig ein Kontrastmittel zu verabreichen. Es ist in der Regel nebenwirkungsfrei.
Auch wenn die Untersuchungszeit auf ein Minimum reduziert werden konnte, sollten Sie sich für den Termin bei uns Zeit nehmen. In einem persönlichen Gespräch geben wir Ihnen allgemeinverständliche Informationen zu Ihrer Untersuchung.
Das detaillierte Untersuchungsergebnis senden wir Ihrem behandelnden Arzt nach genauer Auswertung zu, damit, sofern eine Erkrankung festgestellt wurde, eine gezielte und bestmögliche Therapie eingeleitet werden kann.
Die Bilder (oder auf Wunsch auch eine CD-ROM) erhalten Sie sofort für Ihren behandelnden Arzt.
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